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Die ersten Rodungsarbeiten im Oktober 2005


           


"Wir bleiben weit genug von Dörfern und Straßen entfernt, haben trotzdem sehr gute Zugangsmöglichkeiten und verbrauchen pro Anlage auch nur 0,1 Hektar Wald. Das Gelände ist für die Anlagen ideal geeignet. Die gesetzlichen Ausgleichsmaßnahmen sollen auf eigenem Gebiet erfolgen" sagt Winfried Himmerich, Ortsbürgermeister von Mündersbach und Revierleiter des Forstreviers Mündersbach.

H.A.Köhler meint: "Unsere Gemeinde besitzt etwas über 500 Hektar Wald. Etwa 0.5 Hektar wird für die fünf Windanlagen gebraucht die auf Mündersbacher Gebiet geplant sind. Also ein Tausenstel. Und dieses Tausenstel wird mit Sicherheit an anderer Stelle in unserer Gemarkung wieder aufgeforstet. Die Tierwelt die sich auf diesen Flächen aufhält hat die Möglichkeit auszuweichen. Andere Gebiete zeigen, das sie sich nach kurzer Zeit an die Geräusche gewöhnt haben und wieder zurückkehren. Die Windenergie ist also das kleinere Übel, wenn wie in diesem Falle die Anlagen weitab bewohnter Siedlungen errichtet werden. Mit der Optik kann man leben. Kraftwerke mit ihren rauchenden Schloten, egal welcher Technik, sind für die Menschen die in deren Umgebung leben, auch kein schöner Anblick."


           

Modernste Maschinen schaffen in einigen Tagen, was frühere Waldarbeiterkolonnen in Jahresfrist nicht erledigen konnten.


           

Alt-Waldfacharbeiter Emil Walkenbach (rechts), mit 83 Jahren immer noch interessiert


           

Winfried Himmerich ist der Ansicht: "Der Standort liegt mitten im Wald. Die Entfernung zu den nächsten Wohnstätten beträgt Luftlinie 1.5 km. Forstlich geht es um Nachkriegsaufforstungen nach Reparationshieben durch die Franzosen, um mittelalte Fichtenbestände, ökologisch nicht sehr wertvoll, die durch die Stürme von 1984 und 1990 geschädigt sind. Nach meinem Verständnis ein optimaler Standort."


           


 

Wegebau und Kabel 49. Woche 2005 - 2. Woche 2006


           


            


           

Die Wege im Bereich der Windanlagen werden erhöht und verbeitert um auch Schwerlasten bewältigen zu können.


 Text und Bilder: Hansalfred Köhler